Wir laden Sie recht herzlich ein, sich auf unseren Seiten über uns, unsere Ziele und Aktivitäten zu informieren. Sollten Sie Interesse haben bei den Freien Wählern Waghäusel e.V. aktiv zu werden oder unsere Arbeit auf andere Art zu unterstützen, so nehmen Sie doch einfach Kontakt mit uns auf. 

Mail an: Martin.Schuppler(at)freiewaehler-waghaeusel.de

Es grüßt Sie herzlich

Martin Schuppler, Vorsitzender 

 

Am 12.10. fand die Vorstandssitzung der Freien Wähler im Gasthaus „Zum Schwanen“ statt.

Nach der Begrüßung des Vorsitzenden Martin Schuppler, ging es auch gleich in die Diskussion zu verschiedenen Themen der Stadt Waghäusel.

Siloabriß

Kritisch war hierbei der Punkt, dass der Stadt in Aussicht gestellte Fördergelder für den Abriß der Silos bis 13.04.2018 in Anspruch genommen werden müssen.
Aufgrund des gemeinsamen Antrages der FW, CDU und JLvom Juni 2016 werden in
der nächsten GR-Sitzung Vertreter der beiden Mobilfunkanbieter anwesend sein
werden, um Lösungsvorschläge für ggf. neue Standorte zu unterbreiten. Auf den
aktuellen Sachstand darf man gespannt sein.

Straßensituation 

Der geplante Kreisel beim Globus, der nun beschlossen ist, wird so manchen Autofahrer in Zukunft erfreuen. Ganz im Gegensatz zu der maroden Straßensituation, die als Zufahrt zur Firma Alba dient. Dort ist eine Ausbesserung mehr als nötig.

Intelligente Straßenlampen

Mit Spannung werden die intelligenten Straßenlampen und deren Anklang beim Bürger von den Anwesenden erwartet. In jedem Ortsteil soll eine solche Straßenlampe aufgestellt werden. Diese Straßenlampen dienen zum Laden von Elektrofahrrädern und Autos, und sollen darüber hinaus WLAN zur Verfügung stellen. Der ein oder andere Teilnehmer befürchtete allerdings schon Massenansammlungen, die insbesondere in der Nacht zur Ruhestörung führen könnten. Wir werden’s sehen.

Wettbewerbsausschreibung für Bildungszentrum Waghäusel

Interessiert wurde von der Wettbewerbsausschreibung für das neu zu errichtende Bildungszentrum Waghäusel für die Gemeinschaftsschule und die Johann-Peter-Hebel-Realschule Kenntnis genommen. Hier darf man gespannt sein, wer von den 20 Wettbewerbsteilnehmer das Rennen macht und als Preisträger aus dem anonymen Wettbewerb hervorgeht.
 
Nächste Vorstandssitzung ist am 30.11.2016 zu der wieder jeder interessierte Bürger herzlich eingeladen ist.
 
 

Wer hätte das gedacht, dass man in der Schule erworbenes und teilweise schon in Vergessenheit geratenes Wissen, mal im praktischen Anwendungsfall bestaunen darf.

Die Rede ist hier von dem Phänomen der Osmose oder besser dem praktischen Einsatz der Umkehr-Osmose zur Wasserenthärtung im Wasserwerk Bruchsal. Diese wurde uns bei unserem Besuch zusammen mit unseren Freunden aus Hambrücken am 28.07 vom Wassermeister, Herrn Frank, Schritt für Schritt im praktischen Einsatz vorgestellt.
Einfach gesprochen nutzt das Verfahren der Umkehr-Osmose eine Membran, durch die nur reines Wasser und nicht die Kalkbestandteile hindurchdringen kann. Umkehr-Osmose heisst das Verfahren deshalb, weil normalerweise, eine Flüssigkeit versucht ein Konzentrationsgefälle durch eine Membran auszugleichen. Nur durch entsprechenden Druck auf der Seite mit dem Konzentrat, wird das „reine“ Wasser durch die Membran zurückgepresst. Dieses Verfahren wird auch bei der Meerwasserentsalzung seit vielen Jahren eingesetzt.
Führung durch das Wasserwerk Bruchsal
Führung durch das Wasserwerk Bruchsal
Herr Frank führte uns durch die verschiedenen Phasen der Wasserenthärtung und der damit verbundenen Systemtechnik. Im Dialog mit den Teilnehmern konnten auch einige alltägliche Fragen beantwortet werden. Wie z.B. dass die Aufnahme von Calcium für den Körper zum Großteil durch die Nahrung und nicht durch das Trinkwasser erfolgt. Nicht zu vernachlässigen sind die erhöhten Kosten durch den Bau, Betrieb und den Erhalt einer solchen Anlage. "Die Zusatzkosten wurden aber von den Bürgern in Bruchsal ohne negative Rückmeldung getragen“, so Herr Frank, „da diese so zufrieden waren mit Ihrem neuen –weichen- Wasser“.
Ob dieses Verfahren der Umkehr-Osmose für Waghäusel in Frage kommt, hängt neben dem Kostenthema auch von den örtlichen Gegebenheiten ab, da z.B. auch das mit Kalk konzentrierte Wasser abgeleitet werden muss.
Birgit Freidel, Thomas Märzluft und Jörg Bottler

Rennen für die gute Sache war für die Freien Wähler am vergangenen Samstag bei strömenden Regen nur bedingt möglich. Dennoch liefen unsere Stadträte Brigit Freidel, Thomas Märzluft und unser Presswart Jörg Bottler bewaffnet mit einem Regenschirm eine symbolische Runde beim Spendenlauf der JPH Realschule. Selbstverständlich wurde auch mit einer Spende die gute Sache- Das Uganda Lebenshaus- unterstützt.

Spannend berichtet Birgit Freidel während der Runde von den positiven Erfahrungen mit der Projekthilfe Uganda und dem Beginn der Übernahme von Patenschaften vor über zwölf Jahren durch viele Mitbürger/innen in unserer Kommune. Viele der Pateneltern können heute stolz auf die Entwicklung ihrer Patenkinder sein. Durch die direkte Unterstützung konnten Schulbesuche ermöglicht werden und die Kindern wurden befähigt, einen qualifizierten Beruf zu erlernen oder sogar ein Studium abzuschließen. Somit kann die eigene Familie Unterstützung erhalten.
Mit dem Aufbau des Lebenshaus leistet Pfarrer Günter Hirt und seine Helfer eine bewundernswerte Arbeit mit sehr viel Engagement, damit die Welt jeden Tag ein Stück besser wird. An diesem Tag gebührte aber besondere Anerkennung den Schülern und Lehrern der JPH Realschule und anderer Schulen, die bei diesen widrigen Wetterbedingungen unermüdlich Runde um Runde absolvierten, immer mit dem Bewusstsein für die gute Sache zu rennen. 
 
Nähere Informationen zum Uganda Lebenshaus unter http://www.uganda-lebenshaus.de

Zu Beginn unserer Vorstandssitzung am 22.06. regte sich gleich Unmut unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern über den Artikel in der BNN, der den Abriss der Silos wieder in Frage stellt. Spontane Reaktionen waren: unglaublich, ärgerlich, das gibt’s doch gar nicht…

Stein des Anstosses war hierbei nicht, dass ein Künstler die Erhaltenswürdigkeit der Silos für sich entdeckt hat. Diesbzgl. gibt es eh unterschiedliche Auffassungen. Nein, ärgerlich empfanden einige Gäste die Tatsache, dass aus dem Artikel herauszulesen war, dass die Stadt offensichtlich wenig dafür unternimmt, den Gemeinderatsbeschluss zum Abriss der Silos, für den sich die Freien Wähler stark gemacht haben, zeitnah umzusetzen. Die Argumentation, dass die Stadt an die bestehenden Antennen-Standortverträge mit Mobilfunkbetreibern gebunden ist, zählt nur, wenn auch bestmöglich versucht wird alternative Antennenstandorte bereitzustellen. Dieser Versuch ist trotz den Zusicherungen der Stadtverwaltung und insbesondere aufgrund des Artikels in der BNN für die Anwesenden nicht mehr zu erkennen.

 

Hier muss etwas unternommen werden, so die einhellige Meinung. Ansonsten stellt sich nämlich sehr schnell die Frage nach Glaubwürdigkeit und Durchsetzungskraft von Gemeinderatsbeschlüssen in der Stadt Waghäusel. Unsere Fraktionsvorsitzende, Birgit Freidel, hob hervor, dass zusammen mit der CDU und JL ein passender Antrag zur Klärung der Situation gestellt wurde.