Wer hätte, das gedacht, dass sich die Jahreshauptversammlung der Freien Wähler am 31.05. zu einer Aneinanderreihung von schier unglaublichen Themen entwickeln würde; aber eins nach dem anderen.

Unser Vorsitzender, Martin Schuppler, berichtete den zahlreich erschienenen Mitgliedern von den Aktivitäten des zurückliegenden Jahres. Besonders interessant waren hierbei unsere verschiedenen Besichtigungen, wie z.B. der Besuch des Wasserwerks in Bruchsal, wo wir die Umkehr-Osmose Anlage zur Wasserenthärtung erklärt bekamen oder der erst kürzliche Besuch in der Gemeinschaftsunterkunft und der Anschlussunterbringung. Auch neue Aktivitäten sind schon geplant, wie z.B. der Besuch des Kernkraftwerks in Philippsburg oder die Beteiligung am Ferienprogramm mit einer kulinarischen Attraktion für die Kleinen.
Nach dem souveränen Bericht der Kassiererin, Daniela Maier, und dem Bericht des Kassenprüfers Anton Rupp, konnte die Versammlung beiden unter der freundlichen Leitung von Ralf Rothardt, dankbar die Entlastung aussprechen.
Als es dann zu den aktuellen Gemeinderatsthemen kam, glaubte sich der ein oder andere Freie Wähler im Land der Märchen und Mythen.
 
Waghäusel kurz nach der Eiszeit, oder doch nur der Timmendorfer Strand ?
Waghäusel kurz nach der Eiszeit, oder doch nur der Timmendorfer Strand ?
Da war von Eiszeitdünen in Wiesental die Rede, die zur Verzögerung des Neubaugebietes führen, von Bürgern – Namen sollen hier nicht genannt werden- die die Bergbau-Abbrauchrechte für das Waghäuseler Gebiet erworben haben und nun eine Analyse bzgl. der Geothermie-Tauglichkeit anstreben, und nicht zuletzt von Windrädern, die sich nach jüngsten Untersuchungen tatsächlich auch in Waghäusel wirtschaftlich betreiben lassen sollen.

Und damit haben wir doch dann auch die Lösung für die Silos. Ein Windrad oben drauf gesetzt und noch 10 weitere Mobilfunkbetreiber für die nächsten 100 Jahre mit Mietverträgen versorgt und Waghäusel hat kein Problem mehr. Wenn da nicht die gemeine Zauneidechse wäre, die am Fuß der Silos gerne spielt.

JB